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Der Fachbereich Englisch ist auf einem guten Wege. Alle zwölf Fachlehrkräfte nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil und geben ihre Erfahrungen auf Fachkonferenzen und Dienstbesprechungen an das Kollegium weiter. Die Zusammenarbeit und der Austausch miteinander funktionierten reibungslos. Auch Kolleginnen benachbarter Grundschulen stehen in gutem Kontakt mit uns. Besuchern und Praktikantinnen steht unsere Tür weit offen.
Für die Arbeit im Unterricht wurden zukunftweisende Lehrwerke eingeführt und moderne Lernmittel beschafft. Die Erstausstattung der Bibliothek ist bereits recht umfangreich und es findet sich vielfältiges Material für alle Altersgruppen. Mit Oberstufenkursen wurden erste Studienfahrten nach Großbritannien durchgeführt. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 werden ermuntert und intensiv in ihren Bemühungen unterstützt, möglichst langfristige Aufenthalte an Schulen im englischsprachigen Ausland zu verbringen. Die Zusammenarbeit mit Eltern- und Schülervertretern in den Gremien läuft reibungslos.
Dennoch gibt es noch Handlungsbedarf in wichtigen Bereichen. An erster Stelle steht hier das Bemühen um Partnerschulen in Großbritannien oder den USA. Die bisherigen Versuche waren leider nicht von Erfolg gekrönt, sodass es im Augenblick nur ein einziges aussichtsreiches Projekt gibt. Eine weitere Herausforderung der nahen Zukunft wird die Integration von Referendarinnen und Referendaren sein. Auch der Bestand der Bibliothek sowie der Lehrerfreihand- und Mediensammlungen bedarf ständiger Aktualisierung. Bestehende schulinterne und schulformübergreifende Kooperationen müssen weiter intensiviert werden.
Die Grundsätze unseres Unterrichtes wurden bereits in der Einleitung zum Fachlehrplan dargelegt. Der Logik des Fremdsprachenunterrichtes folgend muss der Lernfortschritt insbesondere in den Bereichen Wortschatz und Grammatik in einem abgestimmten Kurs organisiert sein. Daraus ergibt sich, dass der Progression des eingeführten Lehrwerkes im Wesentlichen gefolgt werden muss. Die Erarbeitung alternativer oder zusätzlicher Themenbereiche im Rahmen der zur Verfügung stehenden sprachlichen Mittel ist sehr wünschenswert.
Die Anzahl der schriftlichen Klassenarbeiten richtet sich selbstverständlich nach dem gültigen Erlass. Die Arbeiten sollen gleichmäßig über das Schuljahr verteilt werden. Grundsätzlich ist der Lernzuwachs in solchen Zusammenhängen zu überprüfen, die einer natürlichen Kommunikationssituation möglichst nahe kommen. (Das gilt nicht für Vokabel- und Kurztests.) Bezüglich schriftlicher Leistungskontrollen wurde festgelegt, dass eine Leistung nicht mehr als ausreichend bewertet werden darf, wenn weniger als 50% der Anforderungen erfüllt wurden. Dabei ist grundsätzlich auch die Orthografie zu berücksichtigen.
Insgesamt orientiert sich die Bewertung von Leistungen im Englischunterricht zum größeren Teil an den mündlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Um auf besondere Leistungen und unterschiedliche Anforderungsbereiche flexibel reagieren zu können, verzichten wir dabei bewusst auf pseudoobjektive Prozentangaben.
Die gemeinsam vereinbarte und im Fachlehrplan dargelegte Reihenfolge des Erwerbs der grundlegenden Kernkompetenzen ist in dieser Form für alle Fachlehrkräfte verbindlich. Sie kann und muss durch alle Fachlehrkräfte eigenverantwortlich ergänzt werden. Das Setzen individueller Schwerpunkte ist dabei durchaus möglich.
Es bleibt unser übergeordnetes Ziel, alle Schülerinnen und Schüler spätestens zum Ende des zehnten Jahrganges in allen Kompetenzbereichen wenigstens auf das Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens zu bringen. In der Sekundarstufe II orientieren wir uns bezüglich der Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse, welche die Schülerinnen und Schüler erwerben sollen selbstverständlich an den gültigen Einheitlichen Prüfungsanforderungen Abitur (EPA) und Rahmenrichtlinien (RRL). Inhaltlich halten wir uns eng an die für den jeweiligen Jahrgang vorgegebene Themenauswahl für das Zentralabitur.

