Religion - Allgemeines

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Der Religionsunterricht ist nach Art. 7 Abs. 3 GG und § 124 Abs. 1 NSchG „ordentliches Unterrichtsfach“.

An unserer Schule steht er allen Schülerinnen und Schülern, auch denen, die sich selbst nicht als religiös verstehen, bis zum Abitur offen. Es besteht die Möglichkeit das Fach Ev. Religion als Prüfungskurs in der Qualifikationsphase der Oberstufe (P3, P4 und P5) zu belegen.

Das Fach Religion stellt die Inhalte verschiedener Religionen vor, vermittelt Einsichten in Sinn- und Wertefragen unterschiedlicher ethischer und philosophischer Konzepte, ermöglicht die Auseinandersetzung mit Weltanschauungen und Religionen und motiviert zum verantwortlichen Handeln in der Gesellschaft. Im offenen Dialog geht es in dem Fach um eine differenzierte Urteilsfähigkeit und kritische Toleranz gegenüber Wahrheitsansprüchen der Religionen.

Angesichts der Globalisierung und der multikulturellen und multireligiösen Lebenszusammenhänge trägt das Fach zur eigenen Verwurzelung, Persönlichkeitsentwicklung und –stärkung der Kinder und Jugendlichen bei. Es unterstützt nach dem Kerncurriculum die Gestaltungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler im Blick auf das eigene Leben sozialer Verantwortung und die Fähigkeit in der demokratischen Gesellschaft mitzuwirken.

Ev. Religion fußt auf der reformatorischen Tradition der Rechtfertigung, die die Schülerinnen und Schüler in die Freiheit stellt und sie befähigt zu einem Leben in Verantwortung, wie es auch im Leitbild unserer Schule formuliert ist.

Die Bedeutung des Religionsunterrichtes für den Erwerb von Sprach- und Reflexionskompetenz ist kaum zu überschätzen. Soziale, ästhetische und mediale ebenso wie geschichtliche, politische und wissenschaftliche Kompetenzen werden im Fach Religion gefördert.

Den Kolleginnen und Kollegen unserer Schule ist es darüber hinaus ein besonderes Anliegen projektorientiert und kreativ gestalterisch zu arbeiten. So gestalten u.a. die Schülerinnen und Schüler im 5. – 7. Jahrgang zum Abschluss jeden Schuljahres einen Schulgottesdienst, setzen sich im 5. Jahrgang in einem Projekt mit den Medien und speziell mit Cybermobbing auseinander, engagieren sich im 6. Jahrgang für Straßenkinder, besuchen im 7. Jahrgang eine Synagoge und eine Moschee, werden im 8. Jahrgang in einem Projekt im Zusammenarbeit mit dem Fach Biologie und Werte und Normen in die Gefahren der Sucht eingeführt, erleben in einer buddhistischen Einrichtung im 9. Jahrgang eine asiatische Religion und setzen sich im 10. Jahrgang in Form einer Aktion gegen die Situation von Kindersoldaten ein.