Leistungsbewertung

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Die Benotung im Fach Kunst gliedert sich in drei Teilbereiche:

A: Unterrichtsarbeit

Einfließende Faktoren:
mündliche Beteiligung an Unterrichtsgesprächen (Eigeninitiative, Qualität, Quantität und Kontinuität der Beiträge);praktische Unterrichtsarbeit (Selbstständigkeit, Quantität der geforderten Hilfestellungen, Arbeitsorganisation); ggf. Ergebnisse von Tests; Gruppenarbeitsprozesse (Einbindung/Engagement in der Gruppenarbeit); Hausaufgaben (Quantität, Qualität)

B: Lernkontrollen

Anzahl der Klassenarbeiten:
· in Klasse 5 bis 9 je eine schriftliche Lernkontrolle und je eine fachpraktische Arbeit
· in Klasse 10 zwei schriftliche Lernkontrollen
· bei epochalem Unterricht erfolgt nur eine schriftliche Lernkontrolle, die fachpraktische Arbeit entfällt
In den schriftlichen Lernkontrollen können und sollen fachpraktische Anteile enthalten sein, die dann den Anforderungsbereich II (Anwendung von Gelerntem auf ähnliche Sachverhalte) erfüllen.

C: Praktische Arbeiten

Zensuren auf die erarbeiteten Endprodukte; ggf. Zensuren auf Gestaltungsprozesse
Zu den Zielen des Faches Kunst gehört es, Schülerinnen und Schüler zu einer persönlichen, kreativen und experimentellen ästhetischen Praxis anzuleiten, dabei ist nicht nur das entstehende Produkt, sondern auch der Prozess wichtig. Arbeitsprozess und Arbeitsergebnis stehen in engem Zusammenhang, den es dem Alter gemäß von den Schülerinnen und Schülern zu reflektieren gilt.

Bei der zusammenfassenden Beurteilung in einer Endnote richtet sich die Gewichtung der Teilbereiche nach der Struktur des vorangegangenen Unterrichts, das heißt, nach dessen Schwerpunkten in Anforderungen und Arbeitsweisen.
Die Gewichtung der Teilbereiche kann und soll mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam festgelegt werden, dem Teilbereich C kommt hierbei jedoch große Bedeutung zu.
In der Sekundarstufe 2 gliedert sich die Benotung ähnlich, doch nimmt der Anforderungsbereich III (problemlösende Aufgabenstellungen und Beiträge) sowohl in den Lernkontrollen als auch in der Unterrichtsarbeit eine größere Stellung ein.