Beratungskonzept

Wir sehen folgende Problembereiche, die Beratung dringend erforderlich erscheinen lassen:

- Die Schüler leben mit ihren Eltern überwiegend in Eigenheimen. Durch die steigende Arbeitslosigkeit droht in einigen Fällen der Verlust dieser Immobilien, oft auch verbunden mit einer Trennung der Eltern. Einzelberatung kann helfen, die Härten für die Kinder abzumildern.

- Das Kollegium des Gymnasiums besteht aus vielen jungen Kollegen, manche kommen direkt nach dem Referendariat in die Schule. Sie brauchen in der Anfangszeit Unterstützung bei Problemfällen in ihren Klassen und einen Ansprechpartner, der Kontakte zu Beratungsstellen in der Umgebung schafft.

- Das neue Gymnasium vor Ort schafft den Anreiz, auch viele nicht empfohlene Schüler erst einmal anzumelden. Für die Schüler bedeutet dies zum Teil erheblichen Stress durch schlechte Noten und damit verbunden Angst vor den nächsten Arbeiten.

- Seit 2004 nimmt das Gymnasium Schüler in die Klassen 5 und 6 auf. In diesen Altersstufen treten Probleme mit Schülern, die unter ADHS leiden , noch deutlicher in den Vordergrund als in höheren Klassenstufen. Hier ist eine kompetente Hilfe für Schüler erforderlich und eine Beratung für Eltern und Lehrer.

- Durch die steigenden Klassenfrequenzen und die Vielfalt der auftretenden Probleme kann der Klassenlehrer allein die erforderliche Elternberatung nicht mehr leisten.

Es besteht ein schulinternes Konzept über die Aufteilung von Beratung / Funktion der Klassenlehrer, Schulleitung

Aufgabe aller Lehrer ist die Unterstützung von Schülern bei Lernproblemen oder allgemeinen Schwierigkeiten. Wenn diese Beratung im Einzelfall nicht ausreicht, steht die Beratungslehrerin zur Verfügung, die unter Schweigepflicht steht.

Frau Artelt wird als Beratungslehrerin Hilfe in folgenden Bereichen anbieten:

 - Einzelberatung: Schülerinnen und Schüler wenden sich an die Beratungslehrkraft bei Konflikten mit Mitschülerinnen und Mitschülern, bei familiären oder persönlichen Problemen.

- Gespräche mit Eltern: Eltern wenden sich an die Beratungslehrerin, wenn bei den Kindern Schulschwierigkeiten vorliegen, die bislang nicht bewältigt werden konnten und wenn sie Hilfen und Unterstützung für zu treffende Entscheidungen suchen.

- Beratung von Kolleginnen und Kollegen, wenn sie dies wünschen

- Herstellen eines Kontaktes zu weiteren Beratungsstellen

- Beratung der Klassen bei Problemen, die innerhalb des Systems Klasse bestehen

- Hospitation im Unterricht zur Visitation schwieriger Schülerinnen und Schüler

- ADHS: Strategietraining mit Schülerinnen und Schülern, Beratung von Eltern und Lehrerinnen und Lehrern

- Gesprächsgruppe für Schülerinnen

- Konfliktlotsen

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